Computertomographie (CT)


An der Klinik selbst stehen derzeit zwei 16-Zeilen-Computertomographiegeräte modernster Bauart (Firma GE, Typ OPTIMA) zur Verfügung, mit denen in kürzester Aufnahmezeit Schnittbilder von allen Organen angefertigt werden können. Im Vergleich zu derzeit noch weit verbreiteten Geräten älterer Bauart können bei uns CT-Untersuchungen mit bis zu 50 % geringerer Strahlenbelastung für den Patienten bei gleichbleibender Bildqualität durchgeführt werden. Die zur Verfügung stehende ausgiebige Softwareausstattung erlaubt eine Vielzahl aufwändiger Rekonstruktionen der verschiedenen Körperregionen in unterschiedlichen Projektionen. Am Standort Parsberg steht hierfür ein 4-Zeilen-CT zur Verfügung.

Daneben eignet sich die CT-Technik besonders zur überlagerungsfreien Abklärung der Organe des Brust- und Bauchraumes und ist hier den meisten anderen diagnostischen Verfahren überlegen. Große Bedeutung hat die Methode auch bei den Erkrankungen des Halses, der Bandscheiben und des Kopfes, hier auch insbesondere bei der Frühdiagnostik des Schlaganfalls zum Ausschluss einer Hirnblutung oder zur Erkennung eines Tumors.

Ein weiterer wichtiger Einsatzbereich ist die Untersuchung von Unfallpatienten: Organ- und Skelettverletzungen lassen sich frühzeitig erfassen und übersichtlich darstellen. Dies gewinnt besondere Bedeutung bei Patienten mit multiplen Verletzungen in unterschiedlichen Organbereichen (polytraumatisierte Patienten). Die aufgenommenen Daten können anschließend - je nach Fragestellung - auf vielfältige Weise in weiteren Arbeitsgängen am Computer bearbeitet und z.B. dreidimensional rekonstruiert werden.

Auch die gezielte Entnahme von Gewebeproben, die Drainage von Abszessen im Körper sowie schmerztherapeutische Eingriffe können unter CT-Kontrolle durchgeführt werden (interventionelle Radiologie, Schmerztherapie).

Im Gegensatz zur Kernspintomographie wird nur der zu untersuchende Körperabschnitt innerhalb der Untersuchungsröhre positioniert.

Durch die eingesetzte Spiraltechnik ergibt sich eine große Anzahl von Nachverarbeitungsmöglichkeiten. Im einzelnen sind hier zu nennen:

  • 2-D-Rekonstruktionen in beliebigen Ebenen
  • 3-D-Oberflächendarstellung
  • 3-D-MIP-Auswertung zur Darstellung von Gefäßen
  • 3-D-VR-Auswertung zur differenzierten Darstellung von Knochen, Geweben und Gefäßen
  • Virtuelle Coloskopie und Bronchoskopie

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